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REPORTAGE: Gorleben - eine Protestgeschichte  Der kleine Ort Gorleben im Nordosten Niedersachsens ist seit Jahrzehnten das Symbol des aktiven Widerstands gegen die Nutzung der Atomenergie. Seit 1977 protestiert die Bevölkerung entschieden und phantasievoll gegen die Atomanlagen zur Lagerung und Behandlung von radioaktiven Abfällen aus Atomkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen. ... zur Story!
600 Schüler gingen am Vormittag in Lüchow auf die Strasse, um gegen den bevorstehenden Castortransport zu demonstrieren. Die Route durch die Stadt endete wie im letzten Jahr auch vor dem Tor der Polizeikaserne. Unzählige Eier prasselten auf die Magdeburger Polizisten nieder, ein Eiertanz, der für manchen schmierig endete. Was für die Schüler ein Happening kippte lamgsam, als die Beamten massiver aufzutreten begannen, um das geschlossene Tor der Kaserne vor einem "Durchbruch" der Schüler zu schützen. Ein Junge schaffte es durch die mittlerweile behelmten Beamten und erklamm das Tor unter grossem Jubel, der für viele Schüler in blauen Flecken endete. Als dann noch einem unbehelmten Beamten ein "Atomfass" auf den Kopf fiel, dass seine Kollegen über den Zaun aus der Demonstration buchsieren wollten und ihn dabei verletzten, war die Ruhe endgültig vorbei. Rabiat gingen die Einsatzkräfte gegen die Jugendlichen vor, drängten sie zurück zu Strasse.

copyright (c) Timo Vogt
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